Lieblingsrezepte: Griechischer Joghurt

Kali orexi!

Zurzeit beschäftige ich mich mal wieder etwas mehr mit dem Essen. Das Leben in einem neuen Land bringt auch mit sich, dass man anfangs etwas Zeit braucht, um herauszufinden, was schmeckt und wo man gute Produkte bekommt. Während ich in Deutschland z.B. überwiegend auf nicht homogenisierte Milch umgestiegen bin, stand ich hier in Griechenland vor dem Kühlregal und war auf Grund der sprachlichen Barriere und der unerwarteten Vielfalt etwas überfordert. Inzwischen weiß ich, dass es beim Fleischer um die Ecke, der mit dem guten Fleisch, auch gute Milch gibt.

Besonders einfach macht es mir der immer freitags stattfindende Wochenmarkt, wo es besonders schönes Obst und Gemüse und auch Fisch gibt. Außerdem habe ich bei meinem letzten Besuch dort den weltallerbesten Honig gekauft. Besonders stolz bin ich darauf, dass das gesamte Kaufgespräch inkl. Kostproben auf Griechisch stattfand und ich das meiste auch verstanden habe.🙂

Dieser Honig führt mich nun zum meiner derzeitigen Lieblingsspeise bei Heißhunger auf etwas Süßes: Griechischer Joghurt.
Man benötigt nur 3 Zutaten: Joghurt, Honig und Walnüsse. Alles daran ist echt. Keine Geschmacksaromen. Pures leckeres Essen.

Honig und Joghurt

Dem Honig verdanken die Götter laut der Mythologie ihre Unsterblichkeit und die Walnuss kommt mit gutem Fett und Vitaminen daher. Wenn das nicht eine gesunde Kombination ist!

Kali orexi! Guten Appetit!🙂

Wenn Träume wahr werden

Make your Dreams Come True

Seit 2 ½ Monaten lebe ich nun in dieser großen Stadt im warmen Süden, in der es nur wenige grüne Oasen, aber das Meer vor der Haustür gibt. Die Athener sind sehr freundlich, so dass ich mich hier problemlos wohlfühlen kann. Wenn ich Athenern erzähle, wie freundlich ich die Menschen in der Stadt finde, schütteln diese regelmäßig ungläubig den Kopf. Ich muss dann immer „Doch, doch! Du warst wohl noch nie in Berlin?“ sagen.😉 10 Jahre Berlin prägen. Mit so viel Freundlichkeit und – zumindest vorgetäuschtem – Interesse rechnet man da gar nicht mehr. Aber nichts gegen mein liebes Berlin. Ick freu mich jedet Mal nach Hause zu kommen. Und ich treffe hier in Athen auch immer wieder auf Griechen, die schon in Berlin waren und die Leute dort sehr freundlich fanden.😉

Etwas Heimweh machen mir, abgesehen von der ständigen Distanz von meinen Liebsten, die Bilder von Nicole vom Blog Dorfmädchenglück. Lebt sie doch in einer Umgebung, von der ich seit einer ganzen Weile auch schon träume. Mein nicht mehr ganz so geheimer Traum ist mal in einem alten, ausgebauten Bauernhaus in Brandenburg zu leben. Ich leiste schon seit Jahren Überzeugungsarbeit an meinem Monsieur.

Aber zunächst gilt es, das Abenteuer Griechenland zu leben. Wie lange habe ich davon geträumt, einmal im Ausland zu arbeiten und vor Ort die Landessprache zu lernen. Wie lange habe ich daran gearbeitet. Es ist schön, wenn ein lang gehegter Traum dann auch endlich in Erfüllung geht. Es zeigt auch, dass man, auch wenn der Traum noch so unerfüllbar erscheint, nur fest daran glauben und vielleicht auch etwas daran arbeiten muss, und er dann tatsächlich in Erfüllung gehen kann.

Ich träume ja auch davon, die ganze Welt zu bereisen… Damit werde ich wohl noch etwas länger zu tun haben und an manche Orte werde ich wohl nie reisen können. Aber ist das nicht trotzdem ein schöner Traum?

Sonntagsspaziergang – Fall in love with Athens

Katzen von Athen

Heute morgen bin ich aufgewacht und es hat mich zu Hause nichts gehalten. Ich wollte raus und durch die Stadt schlendern. In der Woche bleibt mir neben der Arbeit und dem Griechischkurs keine Zeit und so bleiben mir nur die Wochenenden.

Bevor ich nach Athen kam, hatte ich keine großen Vorstellungen von der Stadt. Was ich von ihr lass, schmeichelte ihr meistens nicht besonders. Und die vielen Autos und Motoradfahrer machen auch tatsächlich ganz schön Lärm. Ich bin glücklich, dass ich mich davon nicht abschrecken lassen habe, denn Athen ist wunderschön. Sicher hat es auch seine nicht so schönen Ecken, aber die hat wohl jede Großstadt.

Ich nehme euch nun mit auf meinen kleinen Sonntagsspaziergang. Mein Ziel war der Flohmarkt in Monastiraki, der Weg dorthin führte mich durch wunderschöne Gegenden.

Love Athens Love Athens

Wie aus dem Bilderbuch. Ich bin erstaunt durch die Gassen geschlichen und war einfach nur begeistert. Man wandelt hier wirklich in verschiedenen Welten. Eben spaziert man noch durch enge Gassen, im nächsten Augenblick kann man darüber fantasieren, wie es vor vielen Jahren hier ausgesehen haben muss, als dort noch mehr als die heutigen Ruinen standen.

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Auf dem Flohmarkt angekommen, gab es so einiges zu beobachten.

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Nach dem Trubel auf dem Flohmarkt machte ich mich auf den Rückweg und schlenderte noch etwas durch den Landesgarten, der eine grüne Oase mitten in Athen ist und viele schattige Plätze zum Ausruhen bietet.

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#I’mAnAthenian

Ich bin wieder zurück.😉 Die Hochzeit, der Umzug und ein neuer Job haben mich in letzter Zeit ganz schön auf Trab gehalten. Einen Internetanschluss habe ich in der neuen Wohnung bisher immer noch nicht, weswegen hier zur Zeit leider etwas Funkstille herrscht.

Wohin hat es mich verschlagen? In eine Stadt, in der angeblich an über 300 Tagen im Jahr die Sonne scheint. Das kann bei über 40 Grad Celsius auch mal anstrengend werden.

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Aber ich will ja nicht meckern, denn auch das Meer ist nicht weit weg.😉

Meer

Meermaid

Richtig, ich bin in Griechenland. In der hübschen Hauptstadt Athen. Meine ersten Eindrücke sind super. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und fühle mich sehr wohl hier.

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Mit meinem Monsieur erobere ich nun die Stadt. So sind wir am 1.Mai mit der Kamera losgezogen und haben uns in Streetfotografie versucht.

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Rein ins Tourigetümmel!

Touristen

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Es gibt auch extrem viele streunende Katzen. Ich freue mich immer wieder schnurrenden Mietzen zu begegnen. Also nicht wundern, wenn es die nächste Zeit mal etwas mehr davon zu sehen gibt.

Mietze

Vintage Malta

Malta

Beruflich bin ich momentan viel unterwegs und so hatte ich in der letzten Woche das Glück, nach Malta reisen zu dürfen. Nach der Arbeit kommt das Vergnügen und so bin ich in der Freizeit durch die Straßen Valettas, Sliemas und Mdinas geschlendert. Es gibt doch so einiges zu entdecken. Mein Vintage-Herz ist hier aufgeblüht.🙂 Ein paar Eindrücke möchte ich gern mit euch teilen.

Neben hübschen alten Balkonen, gibt es witzige Türgriffe, aber auch eine Vintage Boutique und andere tolle Highlights, an denen man sich während eines Spaziergangs erfreuen kann. In der Boutique in Valetta umherzuschnüffel hat mir viel Spaß gemacht.

Vintage Boutique in Valetta

Aber auch durch die Straßen Valettas zu schlendern und die alten Balkone zu bewundern, hat seinen Reiz.

Balkone in Valetta

Man sollte auch unbedingt nach Mdina fahren, wenn man auf der Insel ist!

Mdina

Polaroid-Gästealbum für die Hochzeit

Braut mit Polaroid-Kamera

In letzter Zeit ist es etwas ruhig hier gewesen. Ich war viel unterwegs und auch die Hochzeitsvorbereitungen haben viel Zeit in Anspruch genommen.

Am Wochenende war es nun endlich soweit: Unsere traumhafte standesamtliche Hochzeit fand statt.🙂

Nun bin ich zurück, schwelge in Erinnerungen und möchte euch daher mein nächstes kleines Bastelprojekt für die Hochzeit vorstellen: Unser Gästebuch.

Wir haben die alte Polaroid-Kamera meiner Mutti wieder aktiviert und für die Fotos unserer Hochzeitsgäste in unserem Gästealbum genutzt.

Da ich kein passendes Album entdeckt habe, habe ich mich entschieden, dieses selbst zu basteln und ähnlich zu gestalten, wie mein Fotoalbum mit den Fotos unserer Londonreise, auf der ich in einem London-Taxi den Heiratsantrag bekam.

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Ich besorgte daher im Bastelladen ein Leporello, das allerdings nicht ausreichend Seiten hatte. Da mir aber der Umschlag gefällt, habe ich die Seiten vorsichtig herausgetrennt und für neue Seiten einen großen Papierbogen zurecht geschnitten und im Anschluss gefalltet. Um ordentliche Faltkanten zu erhalten, habe ich einen Spieß benutzt und die Faltkanten damit vorbereitet, in dem ich mit dem spitzen Ende des Spießes einmal entlang der Faltkante lang gefahren bin. Ich habe beim Abmessen der Faltkanten mit einem Geo-Dreieck gearbeitet. Ein Hoch auf das Geo-Dreieck! Dank ihm sind alle Seiten so gerade gelungen, wie man sich das vorstellt. Das habe ich in der Vergangenheit, ohne Geo-Dreieck, leider auch schon anders erlebt.😉

Nach dem Falten habe ich dann das Papier an den Umschlag geklebt. Dafür habe ich einfach doppelseitiges, stark haftendes Klebeband genutzt und bin sehr zufrieden. Den Umschlag habe ich mit Stempel und einem Sticker eines London-Taxi gestaltet. Das London-Album war etwas dicker, weshalb ich ein kleines Schnürr-System eingebaut habe. Das ist beim Gästealbum allerdings nicht nötig gewesen. Die Innenseiten habe ich soweit vorbereitet, dass ich die Seiten, auf die die Polaroids kommen sollen, mit einem Stempel mit dem Wort „Foto“ bestempelt habe. Das machte es sehr eindeutig für die Gäste, wohin sie schreiben können und hat super geklappt.

Ich finde toll, dass man selbst bestimmen kann, wie viele Seiten das Leporello haben soll. So kann man vermeiden ein halb leeres Gästebuch zu haben. Zudem war unser Gästebuch relativ klein und so haben sich unsere Gäste (hoffentlich) nicht genötigt gefühlt, lange Romane schreiben zu müssen.😉

 

Herzchen-Konfetti

Herz-Konfetti